Jeder zweite Smartphone-Nutzer installiert zusätzliche App

  • Große Unterschiede zwischen den Generationen bei der App-Nutzung
  • 17 Prozent geben Geld für Smartphone-Programme aus
Berlin, 17. Januar 2014 – Die meisten Smartphones decken mit vorinstallierten Programmen bereits viele Funktionen ab. Und so lädt sich nur jeder zweite Smartphone-Nutzer (48 Prozent) zusätzliche Apps auf sein Gerät. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den Generationen: Bei den 14- bis 29-jährigen Smartphone-Nutzern verzichtet nur rund jeder vierte (28 Prozent) auf zusätzliche Apps, bei den 50- bis 64-Jährigen sind es dagegen drei Viertel (77 Prozent). So lautet das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Die meisten Smartphone-Nutzer setzen dabei auf kostenfreie Angebote: Knapp jeder Dritte von ihnen (29 Prozent) installiert nur Apps, für die er nichts bezahlen muss. Insgesamt 17 Prozent der Smartphone-Nutzer bezahlen hingegen auch für entsprechende Programme. Drei Prozent der Nutzer installieren regelmäßig kostenpflichtige Apps. „Mit Web-Browser, E-Mail-App und Navigationssoftware decken moderne Smartphones für viele Nutzer bereits die wichtigsten Funktionen ab“, sagt BITKOM-Experte Tobias Arns. „Die App-Stores der verschiedenen Smartphone-Plattformen bieten eine große Auswahl an zusätzlichen Programmen. So lässt sich das Gerät dem eigenen Bedarf anpassen – und zum Beispiel zum Babyphone oder interaktiven Sprachtrainer aufrüsten.“

Zusätzliche Apps lassen sich auf Smartphones und Tablet Computern sowie auf einigen Smart-TV-Modellen installieren. In der Regel erreicht man über die Geräte einen voreingestellten Online-Shop. Ist darin eine passende App gefunden, lässt sich diese mit wenigen Klicks herunterladen. Die Auswahl ist dabei riesig. Es gibt mehrere Hunderttausend der kleinen Programme in den App-Shops der Mobilbetriebssysteme Android von Google, iOS von Apple oder Windows Phone von Microsoft. Die Auswahl reicht von Nachrichtenangeboten und sozialen Netzwerken über Office Software und Bildbearbeitung bis hin zu zum Musik-Streaming und Spielen. Viele der Angebote sind kostenfrei, kostenpflichtige Apps sind in der Regel für wenige Euro zu haben. Arns: „Wer sich die App-Welt nicht aktiv erschließt, lässt die großen Potenziale von Smartphone ungenutzt.“

Zur Methodik: Für die Angaben zur Nutzung von Apps befragte das Meinungsforschungsinstitut ARIS 1.006 Personen über 14 Jahren in Deutschland, darunter 530 Smartphone-Nutzer.

Quelle: Bitcom

Gartner-Studie: Android wächst rasant

Android Logo

Schon Ende dieses Jahres wird sich Android weltweit als beliebtestes Smartphone-Betriebssystem durchgesetzt haben. Das prophezeit das US-Forschungsinstitut Gartner. Demnach erreicht Android bis Ende 2011 einen Marktanteil von 38,5 Prozent am Verkauf von Mobile-Betriebssystemen. Bis Ende 2012 soll sich der Anteil sogar auf über 49 Prozent erhöhen.

Apple’s iOS wird in 2012 die zweitgrößte Plattform weltweit mit einem Marktanteil von 18,9 Prozent. Bis 2015 wird das Apple Betriebssystem (17,2 Prozent) aber dann von Microsoft überholt (19,5 Prozent). Der Verkauf von mobilen Geräten mit offenem Betriebssystem wird 2015 die Milliarden-Marke überschreiten und dann 47 Prozent des gesamten Marktes ausmachen, so die Gartner-Prognose.

Quelle: WuV

Infografik: Weltweite Verteilung von Mobiltelefonen

Nokia hat eine interessante Infografik zur Verteilung der weltweiten Nutzung von Mobilfunkgeräten veröffentlicht.

Die Daten stammen von der International Telecommunications Union (ITU).

(c) Nokia

Während jeder Europäer im Durchschnitt mehr als ein Handy besitzt, teilen sich in Asien rein rechnerisch eineinhalb Menschen ein Gerät.

In Europa kommen auf 10 Personen ca. 13 Mobilfunkgeräte. Eine durachaus interessante Entwicklung. Aktuellen Studien zurfolgen werden bald über 50% der Mobilfunknutzer über ein Smartphone verfügen.

 

Zahl der mobilen Internetnutzer hat sich verdoppelt

  • Umfrage: Jeder Fünfte geht per Handy ins Web
Berlin, 21. März 2011 – Die Zahl derer, die per Handy im Internet surfen, hat sich in gerade mal einem Jahr fast verdoppelt. Mittlerweile geht fast jeder fünfte Internet-Nutzer in Deutschland (18 Prozent) per Mobiltelefon online. Das sind rund neun Millionen Menschen. Vor einem Jahr waren es nur zehn Prozent. Frauen nutzen den mobilen Handyzugang zum Internet mit 20 Prozent stärker als Männer (16 Prozent). Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. „Die Zukunft der Internet-Nutzung ist mobil, und Frauen sind die Trendsetter“, sagt René Schuster, Mitglied des BITKOM-Präsidiums. Dafür sorgt insbesondere der rasant steigende Absatz von Smartphones. Nach Schätzungen des Verbandes werden in diesem Jahr zehn Millionen dieser Geräte verkauft.Einige Internet-Nutzer gehen bereits ausschließlich mit ihrem Handy online – und nicht mit PC oder Notebook. „Die Zahl der Handy-Surfer wird weiter stark zunehmen“, sagt Schuster. Die Hauptgründe: Der Trend geht derzeit zu Smartphones mit größeren und hochwertigen Bildschirmen. Zudem wird der Ausbau der mobilen Super-Breitband-Netze mit der neuen Technologie LTE die Übertragung von Daten auf das Handy beschleunigen. Diese Nachfolgetechnologie von UMTS wird Geschwindigkeiten bis zu 100 Megabit pro Sekunde erreichen. Bis Ende März werden rund 3.500 Mobilfunkstandorte in Deutschland auf LTE umgerüstet sein. 

Davon profitieren auch diejenigen, die mit einem mobilen Computer von unterwegs online gehen. Vor einem Jahr nutzte jeder Fünfte (20 Prozent) Laptop, Netbook oder Tablet-PC für den Webzugang; nun ist es jeder vierte (24 Prozent).

Insgesamt steigt der Umsatz mit mobilen Datendiensten im Jahr 2011 voraussichtlich um zwölf Prozent auf sieben Milliarden Euro. Nach Berechnungen des BITKOM hat sich die in den deutschen Mobilfunknetzen übertragene Datenmenge im vergangenen Jahr auf 70 Millionen Gigabyte mehr als verdoppelt. Das entspricht dem Inhalt von rund 15 Millionen DVDs.

Zur Methodik: Grundlage für die Angaben ist eine repräsentative Studie der Aris Umfrageforschung im Auftrag des BITKOM, für die im Januar 1.003 Deutsche ab 14 Jahren befragt wurden. Mehrfachnennungen waren möglich.

Few smartphone owners are loyal to their brand: survey

(Reuters) – The booming smartphone market shows no sign of slowing but manufacturers will have to fight hard to keep their customers as smartphone owners show little loyalty to their current brands, a GfK survey shows.

The survey, to be published later on Monday, found that 56 percent of smartphone owners in key global markets were keeping their options open about which phone they would buy next, with only Apple commanding a significant degree of loyalty.

With features such as Wi-Fi, GPS and high-resolution cameras now commonplace, owners of Internet-enabled phones are increasingly concerned with the ease of accessing attractive services to enhance their devices, often through app stores.

„Loyalty with a handset is a lot more complicated these days in that people buy into experiences at the high-end level,“ Ryan Garner, the lead analyst on the survey, told Reuters.

„If a phone doesn’t do what it says it will do or what the owner hopes it will do, the maker will lose loyalty.“

The survey found that just 25 percent of smartphone owners planned to stay loyal to the operating system running their phone, with loyalty highest among Apple users at 59 percent, and lowest for Microsoft’s phone software, at 21 percent.

Of users of Research in Motion’s BlackBerrys, 35 percent said they would stay loyal. The figure was 28 percent for users of phones running Google’s Android software, and 24 percent for users of Nokia Symbian phones.

Nokia, the world’s biggest maker of cellphones, is revamping its software strategy under new Chief Executive Stephen Elop, and is due to release two new platforms next year.

GfK conducted the survey of 2,653 mobile phone users in Brazil, Germany, Spain, Britain, the United States and China online during October and November.

The German market-research company also found that 37 percent of cellphone owners in all those markets excluding China planned to upgrade to a smartphone on their next purchase. They did not ask the question in China for logistical reasons.

Sales of smartphones nearly doubled in the third quarter and are expected to be up more than 50 percent for 2010, according to IT research firm Gartner, outpacing growth seen at closer to 30 percent for the cellphone market as a whole.

Smartphones command far higher margins than regular mobile phones, although that profitability is being eroded by new competition from vendors who have been able to enter the market thanks to Google’s open-source Android software.