Das iPad ist unverzichtbar geworden

Apple iPad

Läuten Tablet-PCs den Tod der gedruckten Zeitung ein – oder kannibalisieren sie zumindest Print? Mitnichten, behauptet eine Studie von Axel Springer Media Impact. Demnach greifen vor allem junge Nutzer von iPad & Co häufiger zu Zeitungen und Zeitschriften. Der Medienvermarkter befragte iPad-Nutzer der Apps und Online-Angebote von Axel Springer. Insgesamt nahmen bislang 1.584 Personen an der Befragung teil.

52 Prozent der Befragten des „iPad Panels“ von Axel Springer Media Impact geben an, mehr Zeitungen und Zeitschriften (als App oder gedruckt) zu lesen, seit sie das iPad haben. Insbesondere junge Leser – 60 Prozent der unter 30-Jährigen – begeistern sich wieder stärker für Inhalte von Printmedien.

In der kurzen Zeit, in der das iPad existiert, ist es für seine Nutzer bereits „unverzichtbar“ geworden. Das sagen 81 Prozent der Befragten. Das iPad wird sowohl zu Hause als auch unterwegs verwendet, so ein weiteres Ergebnis des iPad-Panels. Und: In dem kurzen Zeitraum des iPad-Besitzes hat die Mehrheit der Befragten schon insgesamt mehr als 50 Euro für Apps ausgegeben. Etwa jeder Fünfte hat sogar schon 150 Euro oder mehr für kostenpflichtige Angebote bezahlt, wobei die Ausgabebereitschaft für eine einzelne App sehr unterschiedlich ist. Im Durchschnitt hat die teuerste App auf dem eigenen iPad 20 Euro gekostet, aber immerhin jeder Zehnte hat schon mehr als 50 Euro für eine App ausgegeben.

Studie: Mobiles Internet von Männer bevorzugt

(c) Congstar GmbH

Köln (ots) – Laut einer aktuellen TNS Emnid-Umfrage im Auftrag des Telekommunikationsanbieters congstar geht der Trend zum mobilen Internet. Befragt wurde Ende Januar 2011 eine repräsentative Anzahl von 4640 Teilnehmern im Alter von 14 bis 59 Jahren. Der Anteil deutscher Internetnutzer, die heute mobil online gehen, liegt bei 22 Prozent. In Deutschland surfen jedoch fast doppelt so viele Männer wie Frauen unterwegs im Internet: 28 Prozent der Männer, aber nur 16 Prozent der Frauen sind regelmäßig per Handy oder Smartphone im Netz. Besonders aktiv ist die Gruppe der 14- bis 29-Jährigen, hier surfen bereits rund 40 Prozent mobil.

Frauen nutzen die Internetverbindung über Handy 20 Prozent häufiger als Männer zur Kontaktpflege. Sie chatten oder mailen gerne mit Freunden und nutzen besonders häufig Social Communities. Geschlechterübergreifend belegen Facebook und Co für rund 50 Prozent der Befragten Platz 1 bei der Nutzung des mobilen Internets. Auch hier führt die junge Generation. In der Gruppe der 14- bis 29-Jährigen verbringen fast 80 Prozent ihre Zeit auf in sozialen Netzwerken. Männer haben deutlich mehr Interesse daran, bei aktuellen Sportergebnissen auf dem Laufenden zu sein, während Frauen sich lieber mit Spielen die Zeit vertreiben.

Auch die Orte, an denen mobil gesurft wird, unterscheiden sich je nach Geschlecht: Während doppelt so viele Männer wie Frauen auf der Toilette zum Handy-Internet greifen, nutzen 16 Prozent der Frauen das Internet beim Frisör. Immerhin 45 Prozent der Befragten gaben an, während der Arbeitszeit privat mobil zu surfen. Das Einkommen spielt beim mobilen Internet kaum noch eine Rolle – günstige Preise und bezahlbare Smartphones machen das mobile Internet inzwischen für den kleinen Geldbeutel erschwinglich. Wo vor kurzem das Smartphone noch Statussymbol war, tragen heute Telekommunikations-Discounter wie congstar dazu bei, das mobile Internet weiter zu verbreiten.

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Nielsen Studie zeigt: Steigende Smartphonenutzung bei Jugendlichen

Eine neue Studie von Nielsen zeigt, welche Faktoren für jugendliche kaufentscheidend für Smartphones sind, wie sich die Nutzung auf Männer und Frauen verteilt und in welchen Ländern mehr Smartphones als Feature-Phones unterwegs sind.

Smartphone Nutzung 2011

Quelle: Nielsen

Laut der neuesten Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen Research ist Italien Smartphone-Weltmeister. Zumindest was die Nutzung bei den 15- bis 24-Jährigen angeht. Denn da haben in Italien bereits 47 Prozent ein Smartphone – die restlichen 53 Prozent nutzen ein Feature-Phone. Platz zwei belegt Spanien – ist beträgt das Verhältnis Smartphone zu Feature-Phone 38 zu 62 Prozent. Deutschland liegt auf Platz fünf mit einem Smartphone-Anteil von 29 Prozent.

In der Befragung wurde auch das Geschlecht der Nutzer zwischen 15 und 24 Jahren erfasst. Dabei stellte es sich heraus, dass in Deutschland vornehmlich (66 Prozent) Männer ein Smartphone nutzen. Am ausgewogendsten ist es in Großbritannien (53 Prozent Männer, 47 Prozent Frauen) und in den USA (45 Prozent Männer, 55 Prozent Frauen).

Interessant auch die Frage, wer denn das Smartphone vor dem Kauf aussucht – obwohl die Statistik durch die hohe Bandbreite des Alters der Befragten etwas verzerrt sein dürfte. Demnach bestimmen in Deutschland etwa 80 Prozent der 15- bis 24-Jährigen selbst, welches Gerät sie kaufen. Bei etwa 15 Prozent wird von den Eltern festgelegt, welches Gerät angeschafft wird. Nahezu keinen Einfluss auf die Entscheidung haben Freunde, der Chef, der Lebenspartner oder andere.

Für Brasilien, Russland, USA, China und Indien wurde auch abgefragt, welche Faktoren denn für den Kauf eines Smartphones ausschlaggebend seien. Unter den Top-3-Antworten fand sich durchwegs der Preis als ausschlaggebendes Argument wieder. Ebenfalls wichtig sind das Design bzw. das Aussehen. Weniger wichtig fanden die Befragten der Nielsen-Studie die Akkulaufzeit oder eine vollwertige Tastatur.