madvertise-Studie: Deutschlands iPhone-Hauptstadt ist Frankfurt am Main

Berlin, 07. April 2011 – Wer hätte gedacht, dass in Frankfurt am Main Apples Mobilgeräte am beliebtesten sind? Die Finanzmetropole hat einen iPhone-Anteil von 27,6% an allen dort ansässigen Nutzern von internetfähigen Mobiltelefonen und ist damit die iPhone-Hauptstadt Deutschlands. Das ergab eine Auswertung der Netzzugriffe von madvertise (www.madvertise.de), einem der führenden
Netzwerke für mobiles Advertising in Europa. Nur knapp hinter Frankfurt liegt Düsseldorf mit 21,7%. München und Berlin sind demgegenüber mit 14,86% und 11,36% weit abgeschlagen. Schlusslicht bildet Duisburg, wo gerade einmal 1,18% der Mobilfunknutzer ein iPhone verwenden.

(c) madvertise

Mit seiner Reichweite von über 700 Millionen monatlichen Page Impressions auf mobilen Webseiten und in Apps kann madvertise ermitteln, welche Betriebssysteme und Geräte hierzulande am häufisten verwendet werden. Da das Angebot des mobilen Vermarktungsnetzwerks auch ortsbezogene Kampagnen (Location Based Advertising) zielgenau für Städte, Regionen und Bundesländer umfasst, ist madvertise in der Lage, die Top Städte Deutschlands und die prozentuale Popularität von Apples iOS-Betriebssystem zu benennen.

„Auch wenn es auf den ersten Blick überraschend erscheint, dass weder Berlin noch München oder Hamburg die iPhone-Beliebtheits-Charts anführen, lässt sich die hohe Verbreitung des iPhones in Frankfurt doch mit der Geschäftigkeit der Bankenmetropole erklären”, kommentiert Carsten Frien, Geschäftsführer der madvertise Mobile Advertising GmbH, die Ergebnisse der Studie. „Ohne Smartphones und den Zugriff auf das mobile Internet kommt in der international und digital vernetzten Geschäftswelt der Finanzmärkte kaum noch jemand aus. So verwundert es nicht, dass die
Smartphone- und somit auch iPhone-Dichte in Frankfurt auch die Kultur-, Medien- und Technologie-Metropolen München, Hamburg und Berlin hinter sich lässt.”

Studie: Jeder Zweite geht nie ohne sein Handy aus dem Haus

  • Vor allem Jüngere haben das Gerät immer dabei
  • 59 Millionen Bundesbürger besitzen derzeit ein Mobiltelefon
  • BITKOM veröffentlicht Donnerstag Studie zu Informationsflut
Berlin, 30. März 2011 – Jeder zweite Handybesitzer (51 Prozent) geht nie ohne sein Mobiltelefon aus dem Haus. Das hat eine Studie im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM ergeben. „Das Handy ist für viele Deutsche zum ständigen Begleiter geworden“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. 83 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahren besitzen ein Handy, das sind 59 Millionen Bundesbürger. Weil zahlreiche Nutzer ein Zweitgerät haben, gibt es insgesamt sogar mehr Handys als Einwohner.Vor allem viele junge Menschen haben das Mobiltelefon immer dabei: 74 Prozent der 14- bis 29-jährigen Nutzer gehen nie ohne Handy aus dem Haus. Je älter die Handybesitzer, desto eher lassen sie das Gerät auch mal daheim. Nur ein Viertel der Senioren ab 65 Jahren nimmt es immer mit. „Dabei ist das Handy gerade für ältere Menschen ein Plus an Sicherheit, wenn etwa im Notfall ärztliche Hilfe benötigt wird“, so Scheer.

Am morgigen Donnerstag stellt der BITKOM eine neue Studie vor, die sich mit der Informationsflut im digitalen Zeitalter beschäftigt. Der Verband veröffentlicht dazu eine Umfrage unter Anwendern und gibt Tipps zum besseren Nachrichten-Management mit Handy und E-Mail. „Es ist gut, dass wir heute immer erreichbar sein können, wenn wir es möchten“, so Prof. Scheer. „Aber genauso wichtig sind bewusste Kommunikationspausen, um sich zu erholen oder konzentriert arbeiten zu können.“

Zur Methodik: Basis der Angaben ist eine Studie von Aris Umfrage-forschung im Auftrag des BITKOM, für die 1.003 Deutsche ab 14 Jahren repräsentativ befragt wurden.

Quelle: BITKOM

Infografik: Weltweite Verteilung von Mobiltelefonen

Nokia hat eine interessante Infografik zur Verteilung der weltweiten Nutzung von Mobilfunkgeräten veröffentlicht.

Die Daten stammen von der International Telecommunications Union (ITU).

(c) Nokia

Während jeder Europäer im Durchschnitt mehr als ein Handy besitzt, teilen sich in Asien rein rechnerisch eineinhalb Menschen ein Gerät.

In Europa kommen auf 10 Personen ca. 13 Mobilfunkgeräte. Eine durachaus interessante Entwicklung. Aktuellen Studien zurfolgen werden bald über 50% der Mobilfunknutzer über ein Smartphone verfügen.

 

Zahl der mobilen Internetnutzer hat sich verdoppelt

  • Umfrage: Jeder Fünfte geht per Handy ins Web
Berlin, 21. März 2011 – Die Zahl derer, die per Handy im Internet surfen, hat sich in gerade mal einem Jahr fast verdoppelt. Mittlerweile geht fast jeder fünfte Internet-Nutzer in Deutschland (18 Prozent) per Mobiltelefon online. Das sind rund neun Millionen Menschen. Vor einem Jahr waren es nur zehn Prozent. Frauen nutzen den mobilen Handyzugang zum Internet mit 20 Prozent stärker als Männer (16 Prozent). Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. „Die Zukunft der Internet-Nutzung ist mobil, und Frauen sind die Trendsetter“, sagt René Schuster, Mitglied des BITKOM-Präsidiums. Dafür sorgt insbesondere der rasant steigende Absatz von Smartphones. Nach Schätzungen des Verbandes werden in diesem Jahr zehn Millionen dieser Geräte verkauft.Einige Internet-Nutzer gehen bereits ausschließlich mit ihrem Handy online – und nicht mit PC oder Notebook. „Die Zahl der Handy-Surfer wird weiter stark zunehmen“, sagt Schuster. Die Hauptgründe: Der Trend geht derzeit zu Smartphones mit größeren und hochwertigen Bildschirmen. Zudem wird der Ausbau der mobilen Super-Breitband-Netze mit der neuen Technologie LTE die Übertragung von Daten auf das Handy beschleunigen. Diese Nachfolgetechnologie von UMTS wird Geschwindigkeiten bis zu 100 Megabit pro Sekunde erreichen. Bis Ende März werden rund 3.500 Mobilfunkstandorte in Deutschland auf LTE umgerüstet sein. 

Davon profitieren auch diejenigen, die mit einem mobilen Computer von unterwegs online gehen. Vor einem Jahr nutzte jeder Fünfte (20 Prozent) Laptop, Netbook oder Tablet-PC für den Webzugang; nun ist es jeder vierte (24 Prozent).

Insgesamt steigt der Umsatz mit mobilen Datendiensten im Jahr 2011 voraussichtlich um zwölf Prozent auf sieben Milliarden Euro. Nach Berechnungen des BITKOM hat sich die in den deutschen Mobilfunknetzen übertragene Datenmenge im vergangenen Jahr auf 70 Millionen Gigabyte mehr als verdoppelt. Das entspricht dem Inhalt von rund 15 Millionen DVDs.

Zur Methodik: Grundlage für die Angaben ist eine repräsentative Studie der Aris Umfrageforschung im Auftrag des BITKOM, für die im Januar 1.003 Deutsche ab 14 Jahren befragt wurden. Mehrfachnennungen waren möglich.

Bitkom: Smartphone-Absatz 2011 über der 10-Millionen-Marke

Der Branchenverband Bitkom prognositiziert in seiner nachfolgenden Pressemeldung die Überschreitung der 10 Millionen Marke für Smartphones in Deutschland. Damit erreichen wir im kommenden Jahr eine Steigerung von ca. 39%.

Entwicklung der Smartphones in Deuschland 2011

  • Verkaufszahlen steigen in Deutschland um 39 Prozent
  • Smartphone-Boom sorgt für kräftiges Umsatzplus mit Handys
  • Durchschnittspreise bleiben weitgehend stabil

Berlin, 10. November 2010
Die Zahl verkaufter Smartphones soll im kommenden Jahr in Deutschland erstmals die Marke von 10 Millionen Geräten überschreiten. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Prognosen des European Information Technology Observatory (EITO). Danach steigt der Absatz der hochwertigen Multimedia-Handys im Jahr 2011 voraussichtlich um 39 Prozent auf gut 10 Millionen Stück. Damit wird jedes dritte neue Mobiltelefon ein Smartphone sein. Der Umsatz legt voraussichtlich um 35 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro zu. „Die neueste Generation der Smartphones sorgt für einen Boom des gesamten Handy-Marktes“, sagte BITKOM-Präsidiumsmitglied René Schuster. Der Verkauf von Handys insgesamt wird im Jahr 2011 in Deutschland voraussichtlich um 6 Prozent auf 28,4 Millionen Stück steigen. Der Umsatz legt um 10 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro zu. Im Jahr 2010 beträgt das Plus bei den Verkaufszahlen 3 Prozent auf 26,7 Millionen Stück. Das Umsatzwachstum liegt laut BITKOM im laufenden Jahr bei 6 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro.

Grund für den kräftigen Umsatzanstieg sind neben den steigenden Stückzahlen die höheren Durchschnittspreise für Smartphones im Vergleich zu Handys ohne Internet- und App-Funktionen. Smartphones kosten aktuell im Schnitt 226 Euro, andere Handys liegen bei 116 Euro. Nach der BITKOM-Prognose werden die Durchschnittspreise im kommenden Jahr lediglich um 5 Euro sinken. „Die Preise für Smartphones sind weitgehend stabil“, sagte Schuster. Die hochwertigen Geräte verfügen im Vergleich zu herkömmlichen Handys über einen größeren, in der Regel berührungsempfindlichen Bildschirm. Das erleichtert die Nutzung mobiler Internetanwendungen, Navigationsdienste oder Spiele. Nach einer BITKOM-Umfrage verfügt derzeit jeder fünfte Handy-Nutzer über ein Smartphone.
Hinweis zur Datenquelle: Das European Information Technology Observatory (www.eito.com) liefert aktuelle Daten zu den weltweiten Märkten der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. Das EITO ist eine Tochter der Bitkom Research GmbH und arbeitet u.a. mit den Marktforschungsinstituten PAC, IDATE, IDC und GfK zusammen.