Neue iPhone-App gegen ungewollte Datenspeicherung Apple-Sicherheitsleck

Als bekannt wurde, dass die mobilen Geräte der Marke Apple (iPhone, iPod Touch und iPad) automatisch die Standortdaten der Nutzer speichern, löste das eine Welle der Empörung aus. Während die Verbraucher auf eine Lösung von Apple warteten, beauftragte die Seitensprung-Agentur AshleyMadison.com ein Team von Spezialisten, das die Datensicherheits-App „iWipe“ entwickelte – innerhalb von nur 48 Stunden!

„iWipe“ ist die weltweit erste Anwendung, die nicht nur die gespeicherten Standortdaten löscht, sondern auch die zukünftige Standortverfolgung unterbindet.

Die Macher von Ashley Madison sind schon seit der Gründung 2002 in Amerika Experten in Sachen Diskretion. Den 9.2 Millionen Mitglieder weltweit wird absolute Anonymität garantiert, zum Beispiel über eine private Fotogalerie, die nur ausgewählten Usern Zutritt gewährt. „Zudem ist unser gesamter Service ist darauf ausgelegt, alle keine Spuren zu hinterlassen und so ‚digitalen Lippenstift‘ zu vermeiden“, so Constantin Dietrich.

Die ‚iWipe‘-App gibt es vorerst nur für Mac-Nutzer, die sich die App kostenlos auf ihren Computer herunterladen können. Im nächsten Schritt muss der Inhalt des iPhone oder iPad über iTunes gesichert werden. Im Anschluss kann „iWipe“ die gesamte Standort-Historie löschen.

Ashley Madison plant, die App in Kürze auch für Windows-Nutzer anzubieten und eine Version für Android-Geräte bereitzustellen.

„iWipe“ kann kostenlos heruntergeladen werden.

Über ASHLEY MADISON: Die Online-Seitensprung-Agentur ASHLEY MADISON gehört zu der Avid Life Media Inc. und wurde 2002 in Toronto, Kanada gegründet. In Europa wird das Unternehmen von Constantin A. Dietrich vertreten. ASHLEY MADISON ist mit mehr als neun Millionen Mitgliedern in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den USA, in Kanada, Großbritannien, Australien, Neuseeland, Schweden und Spanien das weltweit größte Fremdgeh-Portal.

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Das iPad ist unverzichtbar geworden

Apple iPad

Läuten Tablet-PCs den Tod der gedruckten Zeitung ein – oder kannibalisieren sie zumindest Print? Mitnichten, behauptet eine Studie von Axel Springer Media Impact. Demnach greifen vor allem junge Nutzer von iPad & Co häufiger zu Zeitungen und Zeitschriften. Der Medienvermarkter befragte iPad-Nutzer der Apps und Online-Angebote von Axel Springer. Insgesamt nahmen bislang 1.584 Personen an der Befragung teil.

52 Prozent der Befragten des „iPad Panels“ von Axel Springer Media Impact geben an, mehr Zeitungen und Zeitschriften (als App oder gedruckt) zu lesen, seit sie das iPad haben. Insbesondere junge Leser – 60 Prozent der unter 30-Jährigen – begeistern sich wieder stärker für Inhalte von Printmedien.

In der kurzen Zeit, in der das iPad existiert, ist es für seine Nutzer bereits „unverzichtbar“ geworden. Das sagen 81 Prozent der Befragten. Das iPad wird sowohl zu Hause als auch unterwegs verwendet, so ein weiteres Ergebnis des iPad-Panels. Und: In dem kurzen Zeitraum des iPad-Besitzes hat die Mehrheit der Befragten schon insgesamt mehr als 50 Euro für Apps ausgegeben. Etwa jeder Fünfte hat sogar schon 150 Euro oder mehr für kostenpflichtige Angebote bezahlt, wobei die Ausgabebereitschaft für eine einzelne App sehr unterschiedlich ist. Im Durchschnitt hat die teuerste App auf dem eigenen iPad 20 Euro gekostet, aber immerhin jeder Zehnte hat schon mehr als 50 Euro für eine App ausgegeben.

iPad und Tablet-PC in Deutschland

Das iPad

450.000 iPads sollen 2010 in Deutschland verkauft worden sein, weltweit sollen es über 10 Mio sein. Und für dieses Jahr sagt Gartner eine regelrechte Flunderparty voraus: Die Marktforscher erwarten einen weltweiten Absatz von 55 Mio Tablet-PCs. Davon könnten 10 bis 15 Mio Geräte nicht das Apple-Logo tragen.

Andere Analysten sind etwas zurückhaltender: Shawn DuBravac, Chefanalyst der Consumer Electronic Association, rechnet für dieses Jahr insgesamt mit 30 Mio verkauften Flachrechnern. Dazu kommen sollen nochmal 19 Mio E-Book-Reader.

Und Marktbeobachter der Yankee Group erwarten, dass die Umsätze mit Tablet-Rechnern bis Ende 2014 auf 46 Mrd Dollar anschwellen werden; 2010 lag der Umsatz bei 16 Mrd Dollar. Dieser Markt wachse demnach rascher als der für HD-Fernseher, Konsolen und MP3-Player. Der Durchschnittsspreis pro Tablet-PC werde Prognosen der Yankee Group zufolge von 649 Dollar (2010) auf 237 Dollar im Jahr 2015 sinken.

Quelle: Kress.de/ Autor Roman Höfers