M-Commerce: Jeder vierte Onlinekunde kauft per Smartphone ein

Mobile Commerce, der Online-Einkauf per Handy oder Tablet PC, nimmt Fahrt auf. 23 Prozent der deutschen Onliner haben bereits häufiger mobil im Internet bestellt. Rund 40 Prozent nutzen mobile Endgeräte, um unterwegs nach Produkten zu suchen oder sich zu informieren. Die Betreiber von M-Shops sind optimistisch. Sie wollen die aktuellen Umsatzerfolge reinvestieren, um Mobile Shopping endgültig zum Durchbruch zu verhelfen. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung der Internetkunden zum aktuellen novomind-Kaufkraft-Index.

60 Prozent der Internetnutzer sind generell bereit, mobil im Internet einzukaufen, so die Untersuchung. Noch sind es hauptsächlich jüngere Personen unter 30 Jahren sowie besserverdienende Menschen mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 3.000 Euro, die per Smartphone online gehen und Produkte bestellen. Die anderen 40 Prozent der Online-Gemeinde sind noch zurückhaltend. Sie haben in naher Zukunft nicht vor, mobil in Online-Shops zu stöbern, sich zu informieren oder etwas zu kaufen.

Das soll sich nach dem Willen der Anbieter schnell ändern. Der Erfolg in der Breite ist allerdings eng an die Verbreitung der Smartphones gekoppelt sowie an den Mehrwert des Unterwegs-Shoppens. Für die Händler kommt es somit darauf an, ihre Shopping-Plattformen an die Besonderheiten der mobilen Technik und des Unterwegsseins anzupassen. Dazu gehört, dass die Händler ihre Shops für eine ganze Reihe von Endgeräten optimieren müssen. „Neue Funktionen auf mobilen Endgeräten erfordern auch neue Technologien auf der Betreiberseite“, sagt Peter Wiedekamm, Vorstand bei novomind. „Durch die Verwendung von Multi-Touch Oberflächen ergeben sich ganz neue Navigationsmöglichkeiten durch Gestik und Haptik in einem modernen eShop“.

Seit 1999 entwickelt novomind in Hamburg innovative eBusiness-Lösungen für die moderne Internetwelt in vier E-Business-Disziplinen: eCommerce (eShops und Zoomserver), ePDM (elektronisches Produktdatenmanagement), eMarketplace (Marktplatzintegration) und eCommunication (Lösungen für Contact- und Servicecenter). In jedem Leistungssegment gehört novomind zu den Technologieführern in Europa und deckt die gesamte digitale Wertschöpfungskette des Handels und der elektronischen Kundenkommunikation ab. Auf den Gebieten elektronischer Kundenkommunikation und Mail-Management ist das Hamburger Softwarehaus das am schnellsten wachsende Unternehmen. Für den elektronischen Handel (eCommerce) stellt novomind umfassende Beratungsleistungen bei der Wahl eines geeigneten IT-Systems zur Verfügung. Etablierte Lizenzsoftware wie IBM WebSphere Commerce Server wird genauso in Betracht gezogen wie maßgeschneiderte novomind-Lösungen auf Basis von novomind iSHOP[TM].

Die novomind AG betreut derzeit mehr als 80 Unternehmen, darunter Targobank, Der Club Bertelsmann, Deutsche Rentenversicherung Bund, Ernsting’s family, EnBW, gebrüder götz, OTTO und QVC. Mehr Informationen auf http://www.novomind.com

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Das iPad ist unverzichtbar geworden

Apple iPad

Läuten Tablet-PCs den Tod der gedruckten Zeitung ein – oder kannibalisieren sie zumindest Print? Mitnichten, behauptet eine Studie von Axel Springer Media Impact. Demnach greifen vor allem junge Nutzer von iPad & Co häufiger zu Zeitungen und Zeitschriften. Der Medienvermarkter befragte iPad-Nutzer der Apps und Online-Angebote von Axel Springer. Insgesamt nahmen bislang 1.584 Personen an der Befragung teil.

52 Prozent der Befragten des „iPad Panels“ von Axel Springer Media Impact geben an, mehr Zeitungen und Zeitschriften (als App oder gedruckt) zu lesen, seit sie das iPad haben. Insbesondere junge Leser – 60 Prozent der unter 30-Jährigen – begeistern sich wieder stärker für Inhalte von Printmedien.

In der kurzen Zeit, in der das iPad existiert, ist es für seine Nutzer bereits „unverzichtbar“ geworden. Das sagen 81 Prozent der Befragten. Das iPad wird sowohl zu Hause als auch unterwegs verwendet, so ein weiteres Ergebnis des iPad-Panels. Und: In dem kurzen Zeitraum des iPad-Besitzes hat die Mehrheit der Befragten schon insgesamt mehr als 50 Euro für Apps ausgegeben. Etwa jeder Fünfte hat sogar schon 150 Euro oder mehr für kostenpflichtige Angebote bezahlt, wobei die Ausgabebereitschaft für eine einzelne App sehr unterschiedlich ist. Im Durchschnitt hat die teuerste App auf dem eigenen iPad 20 Euro gekostet, aber immerhin jeder Zehnte hat schon mehr als 50 Euro für eine App ausgegeben.

iPad und Tablet-PC in Deutschland

Das iPad

450.000 iPads sollen 2010 in Deutschland verkauft worden sein, weltweit sollen es über 10 Mio sein. Und für dieses Jahr sagt Gartner eine regelrechte Flunderparty voraus: Die Marktforscher erwarten einen weltweiten Absatz von 55 Mio Tablet-PCs. Davon könnten 10 bis 15 Mio Geräte nicht das Apple-Logo tragen.

Andere Analysten sind etwas zurückhaltender: Shawn DuBravac, Chefanalyst der Consumer Electronic Association, rechnet für dieses Jahr insgesamt mit 30 Mio verkauften Flachrechnern. Dazu kommen sollen nochmal 19 Mio E-Book-Reader.

Und Marktbeobachter der Yankee Group erwarten, dass die Umsätze mit Tablet-Rechnern bis Ende 2014 auf 46 Mrd Dollar anschwellen werden; 2010 lag der Umsatz bei 16 Mrd Dollar. Dieser Markt wachse demnach rascher als der für HD-Fernseher, Konsolen und MP3-Player. Der Durchschnittsspreis pro Tablet-PC werde Prognosen der Yankee Group zufolge von 649 Dollar (2010) auf 237 Dollar im Jahr 2015 sinken.

Quelle: Kress.de/ Autor Roman Höfers

450.000 verkaufte Tablet PC in Deutschland

PC-Verkäufe erreichen Rekordwert

  • Tablet-PCs etablieren sich als zusätzliche Geräteklasse
  • Jeder zehnte Deutsche hat sich 2010 einen Computer gekauft
  • Umsätze steigen trotz des scharfen Preiswettbewerbs
Die PC-Verkäufe haben einen neuen Rekordwert erreicht. Das geht aus aktuellen Daten des Hightech-Verbands BITKOM hervor. Danach wurden im Jahr 2010 rund 13,7 Millionen PCs verkauft, was einem Zuwachs von 13 Prozent entspricht. „Das Geschäft mit Personal Computern boomt in allen Bereichen. Sowohl Privatverbraucher als auch Unternehmen decken sich mit Geräten ein“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Einen kräftigen Schub brachte das Weihnachts- und Jahresendgeschäft. Nach BITKOM-Berechnung hat sich jeder zehnte Bundesbürger im vergangenen Jahr einen neuen Computer angeschafft. 60 Prozent aller verkauften PCs gehen an Privatverbraucher, 40 Prozent an gewerbliche Nutzer in Unternehmen oder Behörden. Auch für das Jahr 2011 ist der BITKOM optimistisch. Nach seiner Prognose wird der PC-Absatz im neuen Jahr erneut um 12,3 Prozent auf 15,4 Millionen Stück zulegen.

Gut zwei Drittel (69 Prozent) des PC-Marktes entfallen inzwischen auf tragbare Computer. Mit 9,5 Millionen Stück wurden im vergangenen Jahr 16 Prozent mehr mobile Computer verkauft als im Vorjahr. Allerdings ging der Verkauf der kleineren Netbooks um 12 Prozent auf 1,7 Millionen Stück zurück. „Die handlichen Netbooks stehen im direkten Wettbewerb mit den neuen Tablet-PCs, die über den Bildschirm gesteuert werden“, sagte Scheer. Beide Geräteklassen sprechen eine ähnliche Kundengruppe an, die für den mobilen PC-Einsatz leichte, handliche Geräte bevorzugt. Nach BITKOM-Berechnungen wurden 2010 rund 450.000 Tablet-PCs in Deutschland verkauft.

Aus Sicht des BITKOM sehr erfreulich ist das Comeback der stationären Rechner. Mit 4,2 Millionen Stück wurden erstmals seit Jahren wieder mehr stationäre PCs verkauft als im Vorjahr (plus 6 Prozent). Viele Verbraucher interessieren sich für so genannte All-in-One-Geräte, in denen Komponenten wie Prozessor, Festplatte und DVD-Brenner in das Bildschirmgehäuse integriert sind. „Sehr gut läuft das Geschäft mit Unternehmen, die im Rahmen der wirtschaftlichen Erholung wieder verstärkt in neue Computer investieren“, sagte Scheer.

Der Umsatz mit Personal Computern einschließlich Tablet-PCs ist im Jahr 2010 um 8,2 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro gewachsen. Im Jahr 2011 rechnet der BITKOM mit einem weiteren Anstieg von 6,5 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro. „Dank neuer, hochwertiger Geräte steigen die Umsätze trotz des scharfen Preiswettbewerbs bei Hardware-Produkten“, sagte Scheer. Im Krisenjahr 2009 war der Umsatz mit PCs wegen sinkender Preise gefallen, obwohl die Absatzzahlen dank der starken Netbook-Nachfrage um 6 Prozent zulegen konnten.