Milliardenwachstum bei mobilen Breitbandnetzen

Köln/Berlin, 31.07.2013 – Jedes Jahr wächst der Markt für Betreiber von Netzwerk und IT-Infrastruktur in Deutschland um mehr als sieben Prozent. Auf etwa 22,7 Milliarden Euro jährlich sollen die Investitionen in Aufbau und Betrieb der Breitbandnetze bis 2016 steigen. Das entspricht einem Viertel des Gesamtumsatzes der deutschen Internetwirtschaft von rund 90 Milliarden Euro in 2016. Zu diesen Ergebnissen kommen der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco und die Unternehmensberatung Arthur D. Little in einer aktuellen Studie.

Durch hohe Investitionen in der Vergangenheit hat Deutschland heute eine starke IT-Infrastruktur. Dennoch werden die Investitionen in den Ausbau der Datennetze bis 2016 weiter wachsen. Bei den Breitbandverbindungen im Festnetz stabilisiert sich der Markt auf seinem hohen Niveau: Jährlich werden hier mehr als 13 Milliarden Euro umgesetzt. Dagegen entwickeln sich Breitbandnetze über Mobilfunktechnik zum Zugpferd. Hier sagt die Studie jährliche Wachstumsraten von 13 Prozent voraus. Für 2016 erwarten eco und Arthur D. Little einen Umsatz von knapp neun Milliarden Euro im Sektor der Mobilfunk-Breitbandnetze. Der prägende Faktor ist dabei die Erschließung bisher unzureichend mit Festnetzbreitband abgedeckter, ländlicher Gebiete.

Infrastruktur als treibende Kraft

Mit Netzwerk-Infrastruktur werden schon heute in Deutschland gut 20 Milliarden Euro umgesetzt. Obwohl dieser Bereich sich nicht so stark entwickelt wie andere in der deutschen Internetwirtschaft, erreicht er in den nächsten drei Jahren regelmäßig Wachstumsraten zwischen sieben und acht Prozent. Damit wächst dieser Bereich fünfmal schneller, als die deutsche Volkswirtschaft insgesamt. „Die Netzwerk-Infrastruktur ist einer der wichtigsten Bestandteile der Internetwirtschaft“, erläutert Harald A. Summa, Geschäftsführer von eco. „Der flächendeckende Zugang zu schnellem Internet ist eine Grundvoraussetzung für das Wachstum der gesamten Branche.“

Die Breitbandnetze weiter auszubauen ist darüber hinaus für die deutsche Volkswirtschaft insgesamt sinnvoll. Unternehmen außerhalb der Ballungsräume sind auf einen Zugang zu schnellem Internet angewiesen, um am internationalen Markt teilnehmen zu können. Insbesondere als Vertriebsweg wird das Internet immer bedeutender. Das zeigen die stark wachsenden Umsätze im Bereich E-Commerce. eco geht hier von einer Steigerung um jährlich zehn Prozent aus.

Quelle: eco

 

Jeder 3. Vertragskunde schließt eine Datenoption ab

Nach Rekordergebnissen in 2010 setzt die E-Plus Mobilfunk GmbH & Co. KG im ersten Quartal 2011 ihren Wachstumskurs fort. Bei der Umsatzentwicklung hält der Aufwärtstrend an. Das Wachstum legte im vierten Quartal in Folge zu. Obwohl Umsatz und EBITDA unter dem Einfluss von Regulierungseingriffen standen, erzielte das Unternehmen weiter eine starke Ergebnis-Marge. Auch bei den Kundenzahlen verzeichnet die E-Plus Gruppe kontinuierlich Zuwächse und bedient inzwischen 21 Millionen Kunden in Deutschland.

Als Wachstumstreiber erweist sich die im vergangenen Jahr initiierte Datenstrategie „Mobiles Internet für Alle!“. Während das Sprachgeschäft weiterhin eine stabile Umsatzbasis bei hohen Margen liefert, erzielt die E-Plus Gruppe nach 28 Prozent im Vorjahr aktuell 35 Prozent der Kundenumsätze abseits des Sprachgeschäfts. Weiteres Kennzeichen für diese Entwicklung: Jeder dritte neue Vertragskunde schließt seit Ende 2010 auch eine Datenoption ab.

„Wir legen im Datenmarkt spürbar zu und sehen hier ein großes Wachstumspotenzial auf unserem Weg zum Mobilfunkunternehmen der 4. Generation. Durch den offenen Dialog mit unseren Kunden wissen wir, was der Massenmarkt von uns erwartet. Unsere selbsterklärenden Produkte erfüllen den Kundenwunsch nach Kostensicherheit und bieten einen einfachen Einstieg ins mobile Internet“, erklärt E-Plus CEO Thorsten Dirks.

Effektive Produkt- und Netzstrategie liefert stetiges Wachstum

Der Gesamtumsatz inklusive Endgeräteverkäufe und sonstiger Erträge lag im ersten Quartal bei 773 Millionen Euro. Die Umsätze aus Mobilfunkdienstleistungen stiegen im operativen Geschäft im Vergleich zum Vorjahreswert um 1,0 Prozent auf 736 Millionen Euro. Ohne insbesondere den Effekt der regulatorisch verordneten erheblichen Absenkung der Terminierungsentgelte hätte dieser Anstieg 7,9 Prozent betragen. Das EBITDA sank durch diesen Regulierungseingriff sowie intensivierte Marketingaktivitäten auf 301 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge erreicht weiterhin starke 38,9 Prozent.

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madvertise-Studie: Deutschlands iPhone-Hauptstadt ist Frankfurt am Main

Berlin, 07. April 2011 – Wer hätte gedacht, dass in Frankfurt am Main Apples Mobilgeräte am beliebtesten sind? Die Finanzmetropole hat einen iPhone-Anteil von 27,6% an allen dort ansässigen Nutzern von internetfähigen Mobiltelefonen und ist damit die iPhone-Hauptstadt Deutschlands. Das ergab eine Auswertung der Netzzugriffe von madvertise (www.madvertise.de), einem der führenden
Netzwerke für mobiles Advertising in Europa. Nur knapp hinter Frankfurt liegt Düsseldorf mit 21,7%. München und Berlin sind demgegenüber mit 14,86% und 11,36% weit abgeschlagen. Schlusslicht bildet Duisburg, wo gerade einmal 1,18% der Mobilfunknutzer ein iPhone verwenden.

(c) madvertise

Mit seiner Reichweite von über 700 Millionen monatlichen Page Impressions auf mobilen Webseiten und in Apps kann madvertise ermitteln, welche Betriebssysteme und Geräte hierzulande am häufisten verwendet werden. Da das Angebot des mobilen Vermarktungsnetzwerks auch ortsbezogene Kampagnen (Location Based Advertising) zielgenau für Städte, Regionen und Bundesländer umfasst, ist madvertise in der Lage, die Top Städte Deutschlands und die prozentuale Popularität von Apples iOS-Betriebssystem zu benennen.

„Auch wenn es auf den ersten Blick überraschend erscheint, dass weder Berlin noch München oder Hamburg die iPhone-Beliebtheits-Charts anführen, lässt sich die hohe Verbreitung des iPhones in Frankfurt doch mit der Geschäftigkeit der Bankenmetropole erklären”, kommentiert Carsten Frien, Geschäftsführer der madvertise Mobile Advertising GmbH, die Ergebnisse der Studie. „Ohne Smartphones und den Zugriff auf das mobile Internet kommt in der international und digital vernetzten Geschäftswelt der Finanzmärkte kaum noch jemand aus. So verwundert es nicht, dass die
Smartphone- und somit auch iPhone-Dichte in Frankfurt auch die Kultur-, Medien- und Technologie-Metropolen München, Hamburg und Berlin hinter sich lässt.”

Studie: Jeder Zweite geht nie ohne sein Handy aus dem Haus

  • Vor allem Jüngere haben das Gerät immer dabei
  • 59 Millionen Bundesbürger besitzen derzeit ein Mobiltelefon
  • BITKOM veröffentlicht Donnerstag Studie zu Informationsflut
Berlin, 30. März 2011 – Jeder zweite Handybesitzer (51 Prozent) geht nie ohne sein Mobiltelefon aus dem Haus. Das hat eine Studie im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM ergeben. „Das Handy ist für viele Deutsche zum ständigen Begleiter geworden“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. 83 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahren besitzen ein Handy, das sind 59 Millionen Bundesbürger. Weil zahlreiche Nutzer ein Zweitgerät haben, gibt es insgesamt sogar mehr Handys als Einwohner.Vor allem viele junge Menschen haben das Mobiltelefon immer dabei: 74 Prozent der 14- bis 29-jährigen Nutzer gehen nie ohne Handy aus dem Haus. Je älter die Handybesitzer, desto eher lassen sie das Gerät auch mal daheim. Nur ein Viertel der Senioren ab 65 Jahren nimmt es immer mit. „Dabei ist das Handy gerade für ältere Menschen ein Plus an Sicherheit, wenn etwa im Notfall ärztliche Hilfe benötigt wird“, so Scheer.

Am morgigen Donnerstag stellt der BITKOM eine neue Studie vor, die sich mit der Informationsflut im digitalen Zeitalter beschäftigt. Der Verband veröffentlicht dazu eine Umfrage unter Anwendern und gibt Tipps zum besseren Nachrichten-Management mit Handy und E-Mail. „Es ist gut, dass wir heute immer erreichbar sein können, wenn wir es möchten“, so Prof. Scheer. „Aber genauso wichtig sind bewusste Kommunikationspausen, um sich zu erholen oder konzentriert arbeiten zu können.“

Zur Methodik: Basis der Angaben ist eine Studie von Aris Umfrage-forschung im Auftrag des BITKOM, für die 1.003 Deutsche ab 14 Jahren repräsentativ befragt wurden.

Quelle: BITKOM

Infografik: Weltweite Verteilung von Mobiltelefonen

Nokia hat eine interessante Infografik zur Verteilung der weltweiten Nutzung von Mobilfunkgeräten veröffentlicht.

Die Daten stammen von der International Telecommunications Union (ITU).

(c) Nokia

Während jeder Europäer im Durchschnitt mehr als ein Handy besitzt, teilen sich in Asien rein rechnerisch eineinhalb Menschen ein Gerät.

In Europa kommen auf 10 Personen ca. 13 Mobilfunkgeräte. Eine durachaus interessante Entwicklung. Aktuellen Studien zurfolgen werden bald über 50% der Mobilfunknutzer über ein Smartphone verfügen.